30
Sep
2004

Die rosaWolke kriegt Konkurrenz

.... von Tony Blair auf dem Labour Parteitag. Oder sollte ich vergessen haben die rosaWolke als Marke anzumelden? Ach, so, meine Rechtsabteilung ist nicht so groß wie die von gewissen amerikanischen Softwarefirmen, deswegen wird es wohl nicht so leicht durchzusetzen sein. Einen Trost gibt es immerhin: rosa steht ihm überhaupt nicht - sieht echt besch... aus!

Frauen als Gewinnerinnen!

Der Tagesspiegel beschreibt in seiner heutigen Ausgabe eine neue Entwicklung am Berliner Arbeitsmarkt: Von den sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern der Stadt sind laut Statistik des Landesamtes Berlin 51,6 % Frauen. Damit liegt Berlin mit dem Anteil berufstätiger Frauen an der Spitze! Sozialversicherungspflichtig heißt: Billiglohnarbeitsplätze sind dabei nicht erfasst, das dürfte den Anteil der Frauen aber noch einmal erhöhen. Der Berliner Senat erklärt das Ergebnis mit der hervorragenden Ausstattung mit Kinderbetreuungsplätzen, und mit dem Rückgang der "männlichen" Arbeitsplätze in der Industrie und Bauwirtschaft.
Die Statistik ist dringend interpretationsbedürftig: Der Wegfall der traditionellen Männerarbeitsplätze bedeutet eben auch, dass es in Berlin weniger bezahlte Arbeitsplätze als in anderen Regionen gibt. Bei einer Arbeitslosigkeit auf hohem Niveau ist es wenig verwunderlich, dass der Frauenanteil steigt. "Frauenarbeitsplätze" bedeuten aber immer noch schlechtere Bezahlung, so dass das Einkommensniveau in der Stadt vergleichsweise niedrig ist. Das hat schon Tradition: "Berlin ist eine arme Stadt" - dass die Frauen hier die Gewinnerinnen sind ist immerhin ein schwacher Trost!

Linkslog analysiert Ressourcen der Rechten

Nachdem die etablierten Medien den offensichtlich anwachsenden Rechtssradikalismus systematisch ignoriert haben, wäre nach den Wahlerfolgen der NPD und DVU eine kritische Analyse wünschenswert gewesen. Stattdessen diffamiert man die Zuwächse am rechten Rand als "ostdeutsches Phänomen" und verweigert weiterhin die öffentliche Auseinandersetzung mit dem unbeliebten Thema. Das könnte sich als verhängnisvoll erweisen!
Der Linkslog vom Linksnet hat sich nun mit einer Betrachtung der Ressourcen der rechten Parteien zu Wort gemeldet. Der Autor Rainer Rilling hat recherchiert, dass die Rechten sich in Sprache und Erscheinungsbild ein moderneres Image verschafft haben. Die Ressourcen entstammen aber einer Art "zeitlosem" rechten Paradigmenpool: Rassimus und Ausländerfeindlichkeit, Nationalismus und Antisemitismus, Militanz und Gewalt wurden aus der rechten Tradition übernommen. Lesenswert!
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