Kaufen im Kiez

16
Feb
2010

Immer auf der Suche

nach passender Musik für's Arbeitsleben:
Sixty Seconds to What? - Ennio Morricone

5
Jun
2008

galoppierende Inflation

Mein Supermarkt hier am Platz hatte 3 Wochen geschlossen, um nun mit renovierter Ladeneinrichtung am Wochenanfang wieder zu eröffnen.
Mein erster Eindruck: fast das gesamte Personal ist ausgetauscht (400 Euro-Basis-Leute, schätze ich mal) und die Preise für die speziellen Artikel, die ich dort immer einkaufe, sind um durchschnittlich 30% gestiegen...

30
Aug
2007

Schloßstraße 1990

Schloßstraße 1990

Eingescannt, um zu testen, ob Frau Creezys Scanner auch wirklich funktioniert. Wie man sieht....

9
Aug
2006

Gute Geschäftsideen

Gute Geschäftsideen

... muss man neidlos anerkennen! Hier beim Friseur in der Bismarckstraße.

2
Mai
2005

Neue Apple Seiten

zieht it&w heute auf: die Mac Essentials gibt es ab sofort in einem eigenen Weblog .
Gratulation und viel Erfolg wünscht auch auch das Kiezblog! Hier in Charlotttenburg gibt es natürlich auch einen zünftigen Apple-Laden:

Cassandra - der Apple-Laden

25
Okt
2004

Der Tee-Laden

Was tun Sie, um mal richtig abzuschalten? Armin Wiegner vom TEE-O-D'OR empfiehlt das Teetrinken. Mit seinen Reisen in die klassischen Tee-Anbaugebiete und persönlichen Kontakten zu Plantagenbesitzern sorgt er dafür, dass es in seinem Laden immer eine große Auswahl frischer und qualitativ hochwertiger Teesorten gibt. Der Lebensmittelsupermarkt nebenan? Nein! Armin Wiegner winkt ab: Das ist doch keine Konkurrenz! Tee ist eben viel mehr als nur ein "Lebensmittel" - eine ganze Kultur, eine besondere Lebensauffassung verbirgt sich hinter diesem zunächst eher unscheinbaren Getränk...



Seit 1990 gibt es TEE-O-D'OR am Klausenerplatz. Wiegner hat das ambitionierte Projekt viele Jahre vorbereitet - aus reiner Obsession heraus. Das Interesse für die Tee-Anbaukulturen war ein "Motor" bei der Beschäftigung mit dem Thema. Er erklärt das am Beispiel der Teesorte Darjeeling. Das ist eben gerade keine Teesorte, die immer gleich schmeckt. Es kommt darauf an, wo der Tee gewachsen ist und wie er in den unterschiedlichen Ländern und Kulturen verarbeitet wird.

Tee will richtig zubereitet sein. Um sich entfalten zu können, braucht er geeignetes Wasser und viel Platz. Bei TEE-O-D'OR gibt es selbstverständlich auch bauchige Teekannen, besonders empfiehlt Armin Wiegner die mono-Teekanne mit einem großen Edelstahlsieb, die mittlerweile zu den Klassikern der Moderne gehört. Kalk im Wasser ist in Berlin ein Problem, dafür gibt es hier Wasserenthärter, aber prinzipiell ist das Berliner Leitungswasser von guter Qualität, davon hat sich Wiegner durch einen Besuch der Wasserwerke überzeugt.
Weil Teetrinken ein Ritual ist, gehören dazu auch Accessoires wie Kandiszucker, Kekse und Bitterschokolade, hier gibt es die Schokolade der Berliner Traditionsfirma Hamann . Kekse sind in größerer Auswahl zu finden, z.B. die englischen Bio-Kekse von Prinz Charles.

Seine Kunden sind aber nicht nur Tee-Kenner: Wiegner möchte auch Gelegenheits-Teetrinker zum Probieren einladen, die eigentlich nicht so viel Ahnung von Tee haben, gern aber mehr wissen möchten. Außer dass man im Beratungsgespräch etwas über interessante Teesorten erfährt, gibt es jeden Monat ein Tee-Seminar. Es ist eine Art Tee-Schule, die sich dann nicht nur an die Kiez-Bewohner richtet und Fragen zum Lieblings-Thema behandelt. Das nächste Seminar findet am 24. November statt, man sollte sich vorher anmelden, 8-12 Personen können teilnehmen, es wird nicht "belehrt" sondern probiert und experimentiert. Im Januar wird ein japanischer Tee-Zeremonienmeister erwartet.

Telefon: 32 60 26 21
am Klausenerplatz 15 in Berlin Charlottenburg
TEE-O-D'OR verkauft seit 1997 Tee über das Internet!
http://www.tee-direkt.com

6
Okt
2004

Verenas Lylla - Biomarkt



Verena Hankes Lylla Biomarkt ist ursprünglich ein Ladenprojekt aus der Zeit der Hausbesetzungen gewesen. Angefangen hat sie am 9. Dezember 1985, in dem besetzten Haus in der Neufertstraße 13, Ecke Nehringstraße. Das Haus war in dieser Zeit von dem Verein Leben und Arbeit übernommen worden und es gab Verträge mit den noch verbleibenden Besetzern.



Das Projekt Lylla Foodcoop hatte sich zuerst in der Danckelmannstraße gegründet. Verena war zu der Zeit Ergotherapeutin und wollte zusammen mit anderen aus der Foodcoop - zunächst nebenberuflich - biologisch angebaute Lebensmittel verkaufen. Das Sortiment hat sich seither erheblich geändert: Am Anfang hatte sie hauptsächlich Produkte aus biologisch angebautem Getreide, direkt geliefert vom Bio-Regionalgroßhändler. Später kamen dann Backwaren, Konserven, Non-Food Artikel und schließlich Frischwaren hinzu. Verena erzählt, dass sie ursprünglich gar nicht geplant hat, den Laden allein zu führen oder sogar "Chefin" zu sein. Aber: "Es hat sich so entwickelt". Daher gibt es bis heute eine kollektive Struktur bei der Arbeitsorganisation und gleichen Lohn. Sie hat am Anfang keinen Kredit aufgenommen, die Ladeneinrichtung konnte von einem Frauenbuchladen günstig übernommen werden, die erste Ausstattung mit Waren haben die damaligen Betreiberinnen aus ihren Ersparnissen und Familiendarlehen aufgebracht. Der Laden ist im Lauf der Zeit langsam gewachsen. 1989 ist ein weiterer kleiner Raum hinzugekommen, 2000 hat sie die Räume der Änderungsschneiderei übernommen und aus dem kleinen Laden Lylla dankbar einen Biomarkt mit Frischwaren-Abteilung gemacht. Sie und ihr Partner haben die Renovierung zum großen Teil selbst übernommen. Es war mehr Arbeit als sie dachten, Schallschutz-Auflagen mussten erfüllt werden, sie mussten Schwellen entfernen, um einen ebenen Raum für die Einkaufswagen zu schaffen. Und es musste ein jahrelang vernachlässigter Kellerraum hergerichtet werden.



Jetzt arbeiten durchschnittlich 3-4 Mitarbeiter auf Teilzeitbasis bei ihr, Schüler und Studenten ergänzen manchmal das Team zum Aushelfen. Verena hat zwei Töchter im Alter von sieben und einem Jahr und versucht zur Zeit, ein "Familienjahr" zu nehmen. Dafür hat sie feste Zuständigkeiten z.B. für die Bestellung von Frischwaren an die Mitarbeiter vergeben. Trotzdem hängt sie natürlich an dem Geschäft und es fällt ihr sichtlich schwer, Verantwortung vollständig abzugeben.
Erfolgreich ist sie mit dem Biomarkt, weil sie ihre Ideen immer mit viel Beharrlichkeit umgesetzt hat. Große Summen kann man damit nicht verdienen und die Ansiedelung weiterer Bioläden im weiteren Umkreis macht ihr auch manchmal Sorgen. Das Wichtigste ist dabei, dass sie das tut, was sie möchte und ihr der Laden nach fast 19 Jahren immer noch Spaß macht.

http://www.lylla-biomarkt.de/

9
Aug
2004

Papier kaufen im Kiez



Ein Lieblingsladen am Klausenerplatz ist das Papiergeschäft von Christina und Maghsoud Fallahi. Außer Papier gibt es hier Kinderbücher, Schreibgeräte, man kann Fotokopien anfertigen und Buchbindearbeiten in Auftrag geben. Das Geschäft gibt es seit 1985, die Fallahis haben den Laden zu einem Zeitpunkt gemietet, als die damalige Wohnungsbausgesellschaft "Neue Heimat" Probleme damit hatte: Es gab ein Reisebüro vorher, eine Theaterkasse, ein anderer Mieter versuchte, ein Restaurant einzurichten, obwohl er keinen Gewerbeschein hatte. Eines Tages ging Maghsoud auf dieser Seite des Platzes vorbei, sah den Zettel "Nachmieter für das Ladenlokal gesucht" und entschloss sich zu mieten. Christina war ausgebildete Lehrerin, hatte bis dahin vor allem als Apothekenhelferin gearbeitet und wollte gern ein Papiergeschäft dort einrichten. Maghsoud gefiel die Idee gut, er beschäftigte sich als Student auch mit Malerei und Kalligraphie und er hat den "richtigen Blick" für qualtitativ hochwertiges Papier. Als Diplom-Volksswirt brachte er ökonomisches Know-How ein. Die Ladeneinrichtung aus Holz entwickelte sich mit den Bedürfnissen, ein ehemaliger Architekt und ein Schreiner haben dabei geholfen.



Das Papiergeschäft an dieser Stelle ist von Anfang an von der Kundschaft im Kiez gut angenommen worden. Die Fallahis wohnen auch am Klausenerplatz und haben hier viele Bekannte, die natürlich zum festen Kundenstamm im Laden gehören.
Aber es gibt auch Probleme. So macht es sich seit etwa Mitte der neunziger Jahre bemerkbar, dass sich die Kiezstruktur verändert: Vor allem die wohlhabenden Familien bauen Häuser und ziehen ins Berliner Umland, während der Anteil der Sozialhilfeempfänger steigt, durch die Sanierung des Quartiers wurden eben auch viele Sozialwohnungen geschaffen. Ein weiterer Rückschlag für das Einzelhandelsgeschäft war die Ansiedlung von McPaper in der Postfiliale am Spandauer Damm. Maghsoud Fallahi denkt manchmal besorgt darüber nach, dass der Laden genug für die Familie mit zwei Töchtern im Ausbildungsalter erwirtschaften muss. Für heute allerdings muss man sich keine Sorgen machen: Es ist ein Riesenandrang!
Die Schule fängt an - die Kinder brauchen neue Schulsachen!
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