24
Apr
2005

Bürgerliches Kehrenamt

Kehrparty mit Bürgermeisterin

Versprochen! Wir Weblogger sind schneller und berichten als erste von der Kehrparty am Klausenerplatz .
Ein "Aktionsbündnis" aus Berliner Stadtreinigung, Bezirksamt und Kiezbündnis hatte die Anwohner aufgerufen, sich -angesichts leerer öffentlicher Kassen - selbst verantwortlich zu fühlen und mit zu schrubben (statt immer nur über den Dreck zu meckern).

Gekommen sind einige Bürger (andere waren wahrscheinlich gerade in der Kirche) und viele Mitarbeiter der Ämter und Journalisten. Herr Gröhler, der Baustadtrat von der CDU, war nicht da, die Bürgermeisterin Monika Thiemen (SPD) übernahm die Aufgabe, sich bei den Freiwilligen zu bedanken und die Aktion zu eröffnen. Putzarbeiten machen eben immer noch hauptsächlich die Frauen! Zumindest im Bezirk, auf Landesebene ist man etwas weiter mit der "gender mainstreaming"-Diskussion und lässt sich immerhin durch den Wirtschaftssenator Harald Wolf von der PDS vertreten.

Benjamin bestellte Grüße vom Kiezbündnis und berichtete von seinem Aufenthalt in München, wo man Schwierigkeiten hat, noch einen Zigarettenstummel zu finden. Das fand er dann allerdings schon wieder ungemütlich...

Kehrbesen

23
Apr
2005

300 Jahre

Wächter am Portal

22
Apr
2005

Zum Ausgleich

für übermäßig viel "Papst-Content" in den letzten Tagen:

Muslimgauze - aka Bryn Jones, Manchester - mit Gandhi Tentacle Song

21
Apr
2005

Papa George Ringo

Dieser Papst ist ein Vertreter der 68er Generation. Angefangen als Wissenschaftler hat er gezielt den katholischen Fundamentalismus als "Gegenkultur" zu "68" entwickelt. Eben als typischer 68er hat er es verstanden, die Medien als Mittel für die Selbstinszenierung einzusetzen. Mit Deutschland hat das nicht viel zu tun, diese Papa-Manie ist eine europäische Erfindung. Der Spiegel hat schon richtig erkannt, dass dieser Papst eigentlich George-Ringo heißen müsste. Papst-Superstar, er bedient ein bestimmtes - mediengeschürtes - Bedürfnis nach Schwärmerei.
Die Amerikaner sind in ihrem religiösen Fundamentalismus wesentlich praktischer: Religion ist ist dort ein Mitttel zur Beseeligung der Zu-Kurz-Gekommenen, "bete und arbeite" als bewusst von der Bush Regierung eingesetztes politisches Mittel.
Beiden gemeinsam ist immerhin die alte, noch immer gültige marxistisch-leninistische Erkenntnis: Religion ist Opium fürs Volk.
Es überrascht mich trotzdem ein wenig, dass der Spiegel aus dem protestantischen Norden sich an dieser Hysterie beteiligt. Immerhin ist Peter Wensierski (er hat das Video-Interview gemacht) schon seit Jahren Spiegel ("Totes Holz-Ausgabe") Kirchenexperte, nun muss er sich die Leseraufmerksamkeit mit Spiegel-Online Praktikanten teilen...

Obwohl es auf dem klausenerplatz sonst immer teuflisch gute Musik gibt, heute mal aus gegebenem Anlass ein himmlisch-verklärter Link:Herbalizer: For Mary

20
Apr
2005

Freude

kommt bei mir vor allem deswegen auf, weil ich nicht katholisch bin...

19
Apr
2005

Aus Rom (2)

kommt ein Video mit schwarzem Rauch (im wmv-Format), wie schon gestern von unserem Live-und-vor-Ort Korrespondenten Peter Wensierski . Was habe ich anlässlich der Papst-Beerdigung gesagt? Ich will nur noch über die Lebenden kommunizieren? Wünsche gehen eben in Erfüllung....

Sauber!

Frühjahrsputz

Die Berliner Stadtreinigung ruft in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt und dem Kiezbündnis Klausenerplatz zum Frühjahrsputz auf. Kinderspielplätze sollen gesäubert werden, Bänke renoviert und allerlei sonstiger Unrat beseitigt werden. Die Stadt Berlin hat kein Geld mehr, nun müssen die Bürger selbst zur Tat schreiten.
Vor kurzem hatten wir hier schon einmal das Thema Kehrwochen, dabei geht es zwar um Hausreinigung, aber die Frage bleibt trotzdem: wäre es nicht besser, die Arbeiten von Kräften durchführen zu lassen, die auch dafür bezahlt werden? Immerhin beschäftigt der Bezirk keine 1-Euro Jobber....

18
Apr
2005

Aus Rom

kommt eine E-mail von einem Freund aus Urzeiten. Es hätte mich auch gewundert, wenn Peter Wensierski nicht in Rom wäre...

Rom

17
Apr
2005

Bei der Telekom?

TU

16
Apr
2005

Weblog einer Schilderwerkstatt

Mein Linktipp des Tages: In Signs Never Sleep aus Lincoln, New Hampshire, USA, betreiben die Werkstattbesitzer ein Weblog. Sie schreiben über die Schilder, die sie gerade bearbeiten und zeigen Fotos aus dem Arbeitsprozess. Die aktuellsten Schilder sind in der Fotodokumentation vorgestellt. Außerdem werden die angewandten Techniken vorgestellt: Sandstrahlen, Schnitzen, Gießen und Malen.

15
Apr
2005

Uff,

gerade noch am 14. geschafft...
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klausenerplatz

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