16
Sep
2005

Warum ich Frauen davon abrate, Angela Merkel zu wählen

Eine Bundeskanzlerin wäre der Gipfel aller Frauenpolitik, hätte ich selbst bis vor kurzer Zeit noch gedacht. Nun kandidiert eine konservative Wissenschaftlerin und ich werde sie nicht wählen, nicht nur weil sie eine Frau ist.
Erfahrungsgemäß machen konservative Frauen, einmal an der Macht, eher frauenfeindliche Politik. Weil diejenigen, denen sie beweisen müssen, dass sie es können, Männer sind. Hat Merkel ausgewiesene Frauenpolitikerinnen in ihrem Kompetenzteam? Eben.

15
Sep
2005

Das Wahlrecht ab 16 Jahren

bei Kommunalwahlen, das es bereits in anderen Bundesländern gibt, sollte nach dem Willen von SPD, PDS, Grünen, und FDP auch in Berlin eingeführt werden, scheiterte aber heute im Abgeordnetenhaus am Verhalten der CDU. [update] und im 2. Wahlgang scheint es geklappt zu haben...

... wenn google

mit seinem neuen Weblog Suchdienst google blog search die "normale" Suche von den Weblogs trennt - wie der Schockwellenreiter befürchtet, dann kann ich mein Weblog als Geschäftsmodell vergessen... :-(

14
Sep
2005

In der Stalinallee

Stalinallee

Wahlen - unter 18

Wenn Jugendliche wählen dürften - das Ergebnis steht bei U18. Kein Wunder, dass die Konservativen gegen eine Herabsetzung des Wahlalters sind...

13
Sep
2005

Wer ist Erich Klausener?

Zum Namensgeber unseres Platzes schreibt der Schockwellenreiter heute einen informativen Artikel: er war preußischer Beamter, Katholik und Antifaschist, wurde nach einer Rede auf dem Berliner Katholikentag 1934 von den Nazis erschossen. Er stammte aus Düsseldorf.

Marketing und Kritische Theorie

Unter den Stichwörtern hat mich jemand bei openBC gefunden. Ja, sag ich doch! Das wird schon noch werden...
Siehe auch das Zitat: "Philosophie, die einmal überholt schien, erhält sich am Leben, weil der Augenblick ihrer Verwirklichung versäumt ward." (Adorno, Negative Dialektik)

12
Sep
2005

Die Financial Times Deutschland

macht ihre Ankündigung wahr und spricht heute eine Wahlempfehlung aus - für Merkel. Keine Überraschung? Vielleicht halten sich andere Zeitungen deshalb so dezent zurück, weil sonst die Gleichschaltung der Presse in Deutschland zu sehr auffallen würde...
Auch andere Blogger haben schon individuelle Wahlbekenntnisse abgegeben. Also, falls es jemanden interessiert:

Brandt im SPD-Haus

Biopolitik auf grünem Frauenkongress

Am Freitag habe ich den Kongress Femme Globale der Heinrich-Böll-Stiftung besucht und einen Bericht für das Frauenmagazin AVIVA-Berlin geschrieben. Diskutiert wurden die Schwierigkeiten der Frauen, eine aktive Rolle bei der Entwicklung der Reproduktionstechnologien zu spielen und das Recht auf Selbstbestimmung nicht aus den Augen zu verlieren.

11
Sep
2005

Hier ist schlechte Luft

Eine Sondermüll-Deponie in Bernau brennt, voraussichtlich die nächsten drei Tage. Die Nebelschwaden sind erst über den Wedding, dann über Tegel, jetzt nach Charlottenburg gezogen. Es ist ziemlich unangnehm, zu atmen...

8
Sep
2005

es ist Freitag

... nein, erst Donnerstag, trotzdem kommt heute ein Hundebild für Zebu, bestimmt gewinnt er wieder einen Preis beim Agility Turnier und seine Haarfarbe ist ganz natürlich und nicht genmanipuliert...

Zebu gewinnt

7
Sep
2005

In den USA

ist es vor Wahlen üblich, dass die Zeitungen ihren Lesern öffentlich erklären, welche Partei sie unterstützen. Das halte ich für ein Gebot der Fairness. Ich würde es begrüßen, wenn in Deutschland eine Zeitung probeweise mal damit anfängt. Bei der gegenwärtigen Praxis fühlt man sich dauernd auf unzumutbare Weise manipuliert.

[update] holgi weist gerade auf einen Artikel in der Financial Times Deutschland hin. Es wird am 12. September eine Wahlempfehlung geben, ebenso eine Erklärung, wie diese Empfehlung zustande gekommen ist.

6
Sep
2005

Die Medien kritisch beobachten

Die Politologie Professorin Gesine Schwan, Präsidentin der Viadrina Universität, beschreibt in ihrer Rede zum 60-jährigen Bestehen der Frankfurter Rundschau eine irritierende Situation in einer Presseredaktion: Bei einem Gespräch haben ihr die Redakteure erklärt, dass sie die aktuelle Regierung «wegschreiben» wollten und dass Frau Schwan als Repräsentantin von Rot-Grün ihnen nicht ins Konzept passe. Deswegen werde man nichts Positives über sie schreiben. Frau Schwan entwickelte 6 Thesen zur Medienkritik und appelliert, dass die Öffentlichkeit die Medien wieder etwas kritischer wahrnimmt. Hier eine Zusammenfassung:

1. Die Medienberichterstattung vereinfacht komplizierte Zusammenhänge und bevorzugt negative Nachrichten, das wirkt sich bei den gegenwärtigen Reformen destruktiv aus.

2. Das Medienhandeln wird dadurch unberechenbar und unzuverlässig.

3. Der «Mediencode» erschwert dem Zuschauer die Unterscheidung von Wichtigem und Unwichtigem.

4. Journalisten orientieren sich an der Medienkonkurrenz, nicht am Zuschauer/Leser. Die Bewertung einer vermeintlich exklusiven Nachricht durch die Konkurrenz wird wichtiger als das Informationsbedürfnis des Lesers.

5. Medien möchten selbst zu politischen Akteuren werden, sie erschaffen die von ihnen dargestellten Diskurse selbst.

6. Welche gesellschaftliche Legitimation hat diese Art des Journalismus?

Die Rede Wo sind Medien legitimiert? ist dokumentiert in der Netzeitung

5
Sep
2005

Bloggen hilft

Zumindest, wenn es um Nachlässigkeiten bei der Straßenpflege geht:

Der Kurländerplatz hat eine wochenlang ungefegte Straßenecke im Weblog dokumentiert und damit die Aufmerksamkeit des zuständigen BSR Chefs erreicht. Ortstermin - und ab sofort wird wieder regelmäßig gekehrt... wir gratulieren!
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