Freude
kommt bei mir vor allem deswegen auf, weil ich nicht katholisch bin...
rosawolke - 20. Apr, 10:38
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Internet-Paul - 21. Apr, 00:40
Für mich ist es immerhin ein Trost, als Baby in die Kirche gezwungen, dass ich als Erwachsener dem Verein den Rücken kehrte, wobei die Verwüstungen die der gemeine Dorfkatholizismus im Geist eines Kind anrichtet, schwer und lange belasten. Zum Glück hatte es mein Vater nicht so mit denen, das wirkte entlastend.
Mal von der unfassbaren Lobhudelei abesehen, die von Bild bis zum Bundeskasper Schröder wg. eines deutschen Papstes ausbrach, ist es eigentlich piepegal ob der Greis in Rom konservativ, rückständig oder sonstwas ist. Andere, scheinbar liberalere, wären auch nicht wirklich begrüssenswerter gewesen. Wichtig ist, dass Päpste keine weltliche Macht ausüben können. Schön wäre, würden bei diesem, naja, ich schreib' mal konservativen, (in Wirklichkeit wäre ein wesentlich harscherer Ausdruck viel eher angebracht) tiefschwarzen Bayern, mehr Leute merken, für was für ein Weltbild die kath. Kirche eigentlich steht und daraus die Konsequenzen ziehen.
Wobei ich im Grunde genommen gegen meine Interessen schreibe, denn meine Oma wollte, dass ich Priester werde und hätte die Kirche noch die Macht wie im Mittelalter, dann könnte ich bei der "Heiligen Inquisiton" tätig sein. Das würde mich berechtigen, Dir als Expertin für Entschleunigungswissen den Prozess zu machen und dir vorher mit ausgesuchten Folterinstrumenten das Geständnis der Ketzerei entlocken. Aber so wie die Verhältnisse heute nun mal sind, iss' da nichts zu machen. Ist das nicht betrüblich? ;-)
Mal von der unfassbaren Lobhudelei abesehen, die von Bild bis zum Bundeskasper Schröder wg. eines deutschen Papstes ausbrach, ist es eigentlich piepegal ob der Greis in Rom konservativ, rückständig oder sonstwas ist. Andere, scheinbar liberalere, wären auch nicht wirklich begrüssenswerter gewesen. Wichtig ist, dass Päpste keine weltliche Macht ausüben können. Schön wäre, würden bei diesem, naja, ich schreib' mal konservativen, (in Wirklichkeit wäre ein wesentlich harscherer Ausdruck viel eher angebracht) tiefschwarzen Bayern, mehr Leute merken, für was für ein Weltbild die kath. Kirche eigentlich steht und daraus die Konsequenzen ziehen.
Wobei ich im Grunde genommen gegen meine Interessen schreibe, denn meine Oma wollte, dass ich Priester werde und hätte die Kirche noch die Macht wie im Mittelalter, dann könnte ich bei der "Heiligen Inquisiton" tätig sein. Das würde mich berechtigen, Dir als Expertin für Entschleunigungswissen den Prozess zu machen und dir vorher mit ausgesuchten Folterinstrumenten das Geständnis der Ketzerei entlocken. Aber so wie die Verhältnisse heute nun mal sind, iss' da nichts zu machen. Ist das nicht betrüblich? ;-)
rosawolke - 21. Apr, 12:56
die lobhudelei
hab' ich auch gerade in einem beitrag aufgegriffen...
stimme voll deiner meinung zu, dass es egal ist, ob der papst, frauenfeindlich, kommunistisch, multikulturell oder sonstwie politisch zu verorten ist, hauptsächlich ist er ein medienergeignis.
eigentlich ein moderner papst, so gesehen...
stimme voll deiner meinung zu, dass es egal ist, ob der papst, frauenfeindlich, kommunistisch, multikulturell oder sonstwie politisch zu verorten ist, hauptsächlich ist er ein medienergeignis.
eigentlich ein moderner papst, so gesehen...
Internet-Paul - 21. Apr, 13:58
Das Dumme ist, hinter diesem flotten und medienwirksamen Auftreten steckt eine ganz, ganz hässliche Fratze. Ich bin gelegentlich hautnah am fundamentalistischen Gedankengut, da geht einem das Gewäsch in den Medien so gewaltig auf den Seiher, weil in einer Art und Weise verharmlosend, für die der Ausdruck fahrlässig schon fast zu milde ist.
Ich habe das zweifelhafte Vergnügen aus erster Hand zu wissen, wie die kath. Kirche, respektive deren Einrichtungen z.B. mit Kindergärtnerinnen umgehen, die einen geschiedenen Mann heiraten oder ohne Trauschein mit einem Mann zusammenleben. Das ist zwar jetzt fünf, sechs Jahre her, aber dass sich da viel änderte scheint nicht sehr wahrscheinlich.
Und genau von der Sorte iss' der jetzige Papst. Mit der Unterstellung tue ich ihm ziemlich sicher kaum Unrecht.
Ich habe das zweifelhafte Vergnügen aus erster Hand zu wissen, wie die kath. Kirche, respektive deren Einrichtungen z.B. mit Kindergärtnerinnen umgehen, die einen geschiedenen Mann heiraten oder ohne Trauschein mit einem Mann zusammenleben. Das ist zwar jetzt fünf, sechs Jahre her, aber dass sich da viel änderte scheint nicht sehr wahrscheinlich.
Und genau von der Sorte iss' der jetzige Papst. Mit der Unterstellung tue ich ihm ziemlich sicher kaum Unrecht.
rosawolke - 21. Apr, 14:15
stimmt
das ist in der tat die machtbesessen-administrative kehrseite :-(
nicht nur kommt keine wahre freude auf, mitleid ist eher angesagt, vor allem mit den ärmsten, ungebildeten....
nicht nur kommt keine wahre freude auf, mitleid ist eher angesagt, vor allem mit den ärmsten, ungebildeten....
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